Skilager 2018

,,Der Berg ruft“- und Wir waren schon da

Traditionell bietet unsere Schule für begeisterte Wintersportler und Sportlerinnen eine Skifahrt nach Südtirol an. Ab der 9. Klasse kann jeder die letzte Woche vor den Winterferien aktiv nutzen, um Ski- und Snowboard zu fahren,  ob fortgeschritten oder Wintersportneuling. Das Skigebiet Gitschberg&Jochtal ist jedes Jahr das Ziel unserer einwöchigen Fahrt. Die kleine Pension ,,Leierhof“ in Rodeneck liegt 20 Minuten entfernt und wird bequem per Skibus erreicht. Die Skianfänger besuchen in den ersten drei Tagen die Skischule, während die geübten Wintersportler in kleinen Gruppen unter Aufsicht fahren. Seit zwei Jahren kann auch das Snowboardfahren erlernt werden. Dank vieler Schneeanlagen im gesamten Skigebiet ist die Schneesicherheit die ganzen Saison über gewährleistet. Auch konnten wir uns über die bestens präparierten Pisten freuentrotz des  starken Schneefalls. Die Skilehrer, die uns durch die örtliche Skischule zur Verfügung standen, waren sehr geduldig und gaben individuelle Verbesserungen und Tipps. Abwechslung wurde besonders am vierten Tag geboten. Die Plose ist ein Skigebiet, welches ungefähr eine Stunde entfernt liegt. Dieser Tag ist das Highlight und lässt die Herzen höher schlagen. Das Skigebiet bietet eine große Auswahl an Pisten an, die besonders unsere Fortgeschrittenen herausfordern. Der Funpark, wo besonders viele Sprünge und Tricks geübt werden können, ist deutlich größer als im anderen Skigebiet. Auf 2000m Höhe bieten die Pisten auch für Tiefschneefahrer ein breites Angebot an. Die schwarzen schweren Pisten sind eine Herausforderung für alle, die eine extra Portion Adrenalin wünschen. Die längste Abfahrt Südtirols, von neuen Kilometern Länge, gilt als Geheimtipp für tolle Abfahrten und fordert jedem Wintersportler sein gesamtes Können ab. So bietet sie jede Menge interessanter Abschnitte und wird dadurch den Ansprüchen von Anfängern und Profis gerecht. Während in den ersten Tagen die Pisten des Jochtals erkundet wurden, nutzen wir den letzten Tag für die Pisten des Gitschbergs. Dieses Skigebiet wurde im letzten Jahr um eine neue rote Piste und einer Gondelbahn erweitert. In 2512m Höhe kann man den Blick über das Tal schweifen lassen und daraufhin die beliebte mittelschwere Piste genießen. Nach fünf aktiven Tagen wird die Rückreise angetreten und viele schöne Erinnerungen werden mitgenommen. Auch die vielen gemeinsamen Erlebnisse verbinden und ließen neue Freundschaften entstehen.

So ist diese Fahrt eine tolle Möglichkeit für alle, die sich in Wintersportarten ausprobieren möchten, auch wenn die Familie einen Urlaub in der Sonne vorzieht.

Autor Tim Behrend

Deutsch-Exkursion Zinnowitz-Fahrt am Ende des Schuljahres

Jedes Jahr am Ende eines Schuljahres fährt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern für vier Tage nach Zinnowitz, auf die Ostseeinsel Usedom. Gestartet wird am Sonnabend mit dem Zug. Im Gepäck befinden sich Zelte und alles Notwendige, um sonnige, aber auch Tage mit Regen und Wind zu genießen. Um die Verpflegung muss sich keiner sorgen, denn für das leibliche Wohl wird sich vor Ort gekümmert. Frühstück, Mittagessen und Abendbrot sorgen für das leibliche Wohl.Angekommen in Zinnowitz, werden die Zelte aufgebaut, die Betten gemacht, also es wird sich so richtig gemütlich eingerichtet.

Wasser und Strand müssen gleich am ersten Tag geprüft werden. Am zweiten Tag wird das schöne Wetter genutzt. Der Strand bietet dafür alles, was das Herz begehrt: Sand, Wasser, ein Volleyballfeld, eine Wasserrutsche und vieles mehr. Den Abend lassen wir mit einem Film im nahegelegenen Kino ausklingen. Am dritten Tag sind wir mit dem Fahrrad unterwegs und besuchen die Stadt Peenemünde mit ihrem U-Boot-Museum. Am Abend wird gegrillt und am Strand bei einem Lagerfeuer „geschnackt“. Der vierte Tag steht ganz im Sinne der Abreise, also d.h. Zelte abbauen, Sachen packen und pünktlich am Zug sein.

Deutsch-Exkursion Prag

Prag:  Jedes Jahr im Frühjahr fährt eine Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler nach Prag, um Kafkas Leben und Wirken zu erkunden.

Untergebracht sind wir in einem Botel. Von dort ist alles fußläufig zu erreichen. Eine Schifffahrt auf der Moldau am Abend mit traditioneller tschechischer Verpflegung stimmt alle auf die kommenden Tage ein. Der Stadtrundgang am nächsten Tag führt uns zu Franz Kafkas Wirkungsstätte. 

Dabei werden das Geburtshaus, das Wohnhaus, die Schule und seine Ausbildungsorte, die alle nah beieinanderliegen vorgestellt. Ein Spaziergang über die Karlsbrücke, auf der man Kunst und traditionelles Handwerk bewundern kann, führt in die Altstadt und ins Kafka-Museum. Die abendliche Stärkung findet imHardrock-Cafe statt. Bei einem deftigen Menü werten wir den Tag aus. Verlässt man das Museumsgelände und geht nach rechts, gelangt man zur Prager Burg, dem Hradschin. Heute ist sie die Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom. Ein Besuch lohnt sich. 

Der dritte Abend verspricht einen Besuch im Schwarzlichtheater, welcher einen schönen Ausklang zur Wanderung zu Hradschin bildet. Hier kann man der Musik lauschen, die Farbenvielfalt genießen und ist keiner Sprachbarriere ausgesetzt. Auf der Rückreise besuchen wir Theresienstadt, um im Anschlussdie Heimreise anzutreten.