Die Jahrgangstufe 7 wandelt auf den Spuren von Otfried Preußlers „Krabat“

„Komm nach Schwarzkollm, zur Schwarzen Mühle“ – diese Worte konnte der Waisenjunge Krabat nicht vergessen und folgte dem Ruf des Schwarzen Müllers. Das ist der Beginn, der wohl bedeutendsten Sage in der Lausitz. Dem Ruf des Schwarzen Müllers folgen in diesem Schuljahr bereits zum dritten Mal die siebten Klassen unserer Schule. Sie machen sich auf den Weg nach Schwarzkollm, dem Schauplatz der „Krabat“-Festspiele in der brandenburgischen Lausitz. Durch die Arbeit mit dem Roman „Krabat“ im Deutschunterricht der siebten Klassen ist allen Schülern die Erzählung bekannt. Die Geschichte vom sorbischen Zauberer und dem schwarzen Müller wird durch diese Exkursion lebendig. So verbringen alle fünf Klassen der Jahrgangsstufe sieben einen ganzen Tag auf dem Gelände des Vierseithofes im kleinen Dorf Schwarzkollm, lernen den schwarzen Müller und die Mühlenscheune mit historischer Mühlentechnik und ihren aufwendigen Schnitzereien kennen. Ein Krabat-Erlebnispfad führt die Schüler/innen in weitere wichtige Stationen im Leben von Krabat und lädt die Schüler/innen in kleinen Gruppen dazu ein, selbst aktiv zu werden, in dem sie gemeinsam verschiedene Fragen zur Geschichte/Sage beantworten. In der Schauwerkstatt des Geländes können alle Gruppen in originale Filmrequisiten schlüpfen und Szenen aus dem bekannten Krabat-Roman nachspielen. Nach diesem ausgiebigen Rundgang kehren Schüler und Lehrer in uriger Atmosphäre in der Bauerstube ein, um sich bei Limo und hausgemachten Plinsen zu stärken. Wieder einmal hat uns die Magie des Ortes, ähnlich wie auch Krabat in der Geschichte, verzaubert.

A. Jahn

Meinung über Exkursion der 7c

Ich bin Schülerin der Klasse 7c und ich möchte unseren Neulingen erzählen wie alles anfing. Schon vor den Herbstferien „zwang“ uns Frau U. Hildebrand (unsere Deutschlehrerin) den Jugendroman „Krabat“ von Otfried Preußler zu lesen.
Streber nutzten jede freie Minute zum Lesen. Andere hofften, dass das Buch in Flammen aufgeht. Endlich konnten wir das Thema mit einer spannenden Exkursion zur Krabat-Mühle abschließen. Mit einem Bus der Firma Herz-Reisen GmbH (www.herz-reisen-zossen.de) ging es auf Tour.
An der Mühle angekommen, erhielten wir einen großen Einblick in das damalige Leben von Krabat und seinen Mitstreitern. Es gab Schautafeln und Requisiten aus dem Mühlenalltag und wir mussten sogar einige Szenen nachspielen. Unsere Gruppenführer vermittelten uns den Eindruck, als wären sie damals dabei gewesen. An verschiedenen Stationen konnten wir zeigen, was uns das Buch gelehrt hat. An einigen Stellen wurde es durch den hautnahen Kontakt auch leichter verständlich. Selbst für die, die das Buch nicht mit Begeisterung gelesen haben.

Meine ehrliche Meinung zur dieser Exkursion: Ich fand es sehr lustig an manchen Stellen aber auch lehrreich zugleich. Es war eine tolle Erfahrung und ich würde es super finden, wenn das jetzt zur Tradition wird, damit auch andere Schüler die Möglichkeit bekommen, sich das anzuschauen. Eine nette Abwechslung im oft „trockenen“ Schulleben. Danke dafür!

Mia Blädtke 7c                                                                                                                                                         30.01.20